• Judith Hages

Hinter den Kulissen - Teil II ZEITENSCHMIEDE

Aktualisiert: 19. Juli 2021



Die Recherche 🔎


Klar, ich habe gegoogelt. Doch interessanter und eindrucksvoller waren die Nachforschungen in Archiven und Bibliotheken.


Ich habe das große Glück, dort zu arbeiten, wo andere recherchieren: im Archiv.

Hier konnte ich in alten Zeitungen blättern, historische Fotos als Inspirationsquellen nutzen und Literatur über die jeweiligen Themen ausleihen.


Auch wenn es oft mühselig war und mir beim Anblick der noch zu bearbeitenden Bücherberge leicht schwindelig wurde, würde ich nie darauf verzichten wollen.


Es war eine Herausforderung den Überblick zu behalten. Nicht nur die Daten mussten exakt recherchiert werden. Auch während des Schreibens tauchten plötzlich Fragen auf, mit denen man nicht gerechnet hatte.

Wie funktioniert eine Petroleumlampe? Wie sah der Grundriss eines Bunkers aus? Welche Farbe hatte die Kleidung der Arbeitsmaiden?

Und so wurde der Literaturberg größer und die Liste immer länger...


Ich habe am Anfang den Fehler gemacht, alles auf einmal exzerpieren zu wollen. Man wird von der Masse an Informationen erschlagen und kommt schnell durcheinander.


Also habe ich mich Schritt für Schritt durchgeschlagen.

Da sich die Handlung in meinem Roman von 1889 bis 1949 erstreckt, habe ich, je nachdem in welcher Zeit die Charaktere unterwegs waren, die dazugehörige Literatur durchgearbeitet.


So konnte ich einzelne Teilziele erreichen, Kapitel nach und nach abschließen und die Literaturliste abhaken.




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